Landeskonferenz

 

Am 25.03.2017 nahmen 50 Mitglieder an der 9. Landeskonferenz in Jena teil. Die Gremien des Verbandes wurden zum Teil neu besetzt.

Alte und neue Vorsitzende ist Anja Zachow. Die 44-Jährige aus der Ortsgruppe Gotha leitet bereits seit 6 Jahren die Geschicke des Landesverbandes.

Stellvertretende Vorsitzende wurde die Landtagsabgeordnete Diana Lehmann. Gewählt wurden zudem Walter Pilger aus der Ortsgruppe Unstrut-Hainich, Frank Rödiger und Markus Schmidt aus der Ortsgruppe Erfurt sowie Oliver Heinze aus der Ortsgruppe Jena als Vertreter der Naturfreundejugend. Die Landesleitung wird unterstützt von Christian Möller als Referatsleiter im Bereich Familie und Martin Gerlach der von nun an für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist. Fachgruppenleiter im Bereich Natursport sind Martin Rauchmaul und Leo Rudolph. Den Fachbereich Umwelt verantworten der Landtagsabgeordnete Tilo Kummer sowie Beate Seifert. Ulf Raesfeld ist als Stärkenberater verbandsentwicklerisch tätig.

Die nächste Landeskonferenz (Turnus 3 Jahre) findet im Frühjahr 2020 statt.


Auszug Forderungen, Beschlüsse


  • Die Delegierten forderten unter anderem, den Flächenverbrauch in Thüringen zu stoppen. Die zunehmende Umwandlung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen in Siedlungen, Verkehr- und Gewerberäume stellt einen Verlust von wertvollen Böden dar. Trotz abnehmender Bevölkerung, nimmt die neu in Nutzung genommene Fläche zu. Bis 2030 den Flächenneuverbrauch durch Flächenrecycling auf null zu reduzieren. Zum Erreichen dieses Ziels setzen wir uns für eine Verankerung der Position in der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Thüringen ein.

  • Die Delegierten setzen sich für die weitere aktive Umsetzung der Energiewende ein und sprechen sich für Windkraft im Wald aus. Mit 41% Staatswald und 16% Körperschaftswald (an der gesamten Thüringer Waldfläche) steht der öffentlichen Hand eine verantwortungsvoll zu nutzende Ressource zur Verfügung.

  • Die Delegierten sprechen sich kritisch zu aktuellen Überlegungen genetisch verändernder Eingriffe in Ökosystemen mittels der "Gene Drive" Technik aus, insbesondere da die ökologischen Folgewirkungen nicht abschätzbar sind.

  • Die Delegierten setzen sich ein für die partizipative Entwicklung regelmäßiges Angebot für Familien (Eltern und ihre Kinder, Großeltern und Enkel, Alleinerziehende, Paare ohne Kinder und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit und ohne Kinder) unter Beachtung der besonderen Bedürfnisse von Familien hinsichtlich solidarischer Teilhabe ein. Die NaturFreunde Thüringen sind eine wichtige familienpolitische Stimme für vielfältige Lebensweise. Gemeinsam mit anderen Partnern soll die Sichtbarkeit in Thüringen verstärkt werden.

  • Aufgrund eines Initiativantrags beschlossen die Delegierten, dass die NaturFreunde Thüringen den Aufruf „Kein Raum für Rechtspopulisten und Rechtsextremisten“ unterstützen.

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