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Vernetzung und internationale Austausche

Wie sieht die Familienbildungslandschaft in Thüringen aus und was muss getan werden? Die NaturFreunde luden zur Diskussion.

Am 19.09.2018 luden die Naturfreunde Thüringen zur Diskussion. Thema war "Familienbildung in Thüringen - Herausforderungen für öffentliche und private Träger", welchem sich Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis stellten.

Anlass zur Diskussion gab eine Studie der Fachhochschule Erfurt, deren Ergebnisse Prof. Jörg Fischer vorstellte. Dieser folgte die Vorstellung zweier Praxisprojekte. Die "Familienteamer*innen" der NaturFreunde Thüringen e.V. agnieren auf niedrigschwelligem Niveau, non-formal und außerhalb der bekannten Lernorte. Die "Integrationsbausteine" des Kinderschutzbundes, als Beispiele Guter Bildungspraxis, sind ausgerichten sich auf geflüchtete Familien, um ihnen das Ankommen in Deutschland zu erleichtern. 

In der einstündigen Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass Thüringen, mit Erfurt als Vorreiter, auf dem richtigen Weg im Bereich Familienbildung ist, es aber noch viele Lücken zu schließen gibt. Neben einer aktiveren Einbeziehung der Familien in die Gestaltung der Angebote, fehlt es vor allem an der breiten Vernetzung der Akteure. Die Angebotspalette ist noch zu intransparent für Jugendämter und andere Multiplikator*innen aus dem Bereich.

"Eine Veranstaltung, wie diese ist ein guter Startpunkt, um weiter an dem Thema zu bleiben und gemeinsam eine Strategie zu entwickeln wie Familienbildung und Familienpolitik in Thüringen besser gestaltet werden kann." sagt Kristine Müller, Geschäftsführerin der NaturFreunde.

Christan Möller stellte die Frage nach der Förderung von internationalen Begegnungen von Familien aus der EU. Es gibt z.B. Förderprogramme für Schüler- und Studentenaustausche, warum nicht auch für Familien? Die Antwort liegt auf der Hand, die Förderung von Familienbildung endet an den Grenzen der Kommunen bzw. der Bundesländer. Somit ist eine Erweiterung der Förderung auf EU-Ebene, neben der Vernetzung der Akteure - dann auch auf internationaler Ebene - die große Herausforderung für öffentliche und private Akteure im Bereich der Familienbildung.

 

Wir Naturfreunde werden weiterhin am Thema bleiben.

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