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Politik im Grünen

Politik im Grünen: Sonniger Ausflug mit der Landwirtschaftsministerin Birgit Keller im Tiefthaler Grund.

Bei frühsommerliche Temperaturen führte uns die „Politik im Grünen“ am 28. Mai vor die Tore Erfurts. Dabei kamen wir mit unserem Gast Birgit Keller, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, an zahlreichen Punkten ins Gespräch. Überall summte und schwirrte es in der reichhaltigen Kulturlandschaft des Tiefthaler Grund und bot zahlreiche Anlässe die Perspektiven der Biodiversität in der Landwirtschaft und in Siedlungen in den Fokus zu nehmen. Die NaturFreunde Thüringen wollen sich  in Zukunft verstärkt auf die wilden Verwandten der Honigbiene konzentrieren und ihnen eine stärkere Stimme geben. Dabei stellte sich im Gespräch heraus, dass die Lebensräume als Flaschenhals in der Diskussion wirken. Ob auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, in Schutzzonen oder Siedlungen, Wildbienen haben ganz besondere oft hochspezialisierte Ansprüche an ihre Umwelt. Mit der Abnahme der Vielfalt an Lebensräumen und den mangelnden durchgehenden Nahrungsangebot geraten immer mehr spezialisierte Organismen in ihren ökologischen Nischen in Gefahr. Landwirtschaft ist nicht automatisch Hauptverantwortlich für die Gefährdung der Biodiversität. Vielmehr gefährdet der Mensch in seinem Bestreben seine Bedürfnisse zu befriedigen die Umwelt vielschichtig. Landwirte und Bauern sind für die Stärkung der Biodiversität zukünftig ein wichtiger Akteur und bisher aktive Stütze der Kulturlandschaftspflege in Thüringen. Wir danken Frau Keller für Ihrer Gesprächs- und Wanderbereitschaft und den allen Interessierten für den konstruktiven Austausch. Im Schlusswort gab es noch ein Kompliment der Ministerin, wie wichtig die Arbeit der NaturFreunde ist, die die Menschen wieder näher an die Natur heranführe.

 

 

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